Interview über maschinelle Gedichte

Mancher Websurfer, der zum ersten Mal auf der GedichtMaschine-Website mit maschinellen Gedichten in Berührung kommt, wundert sich zunächst und ist verunsichert, ob es sich bei den maschinellen Gedichten wirklich um Gedichte handelt. Diese und andere Fragen werden auch im folgenden Interview mit dem Macher von GedichtMaschine behandelt. Vielleicht hilft es ein wenig, die Hintergründe von GedichtMaschine zu erhellen.

Stellvertretend für das Publikum maschineller Gedichte stellte der Praktikant Fritz seine Fragen an Hendrik (genannt Henk), den Betreiber der GedichtMaschine.

Fritz: Viele sagen, dass maschinelle Gedichte keine richtigen Gedichte sind. Würdest du ihnen zustimmen?
Henk: Ja.

Fritz: Warum stimmst du zu?
Henk: Weil es keine richtigen Gedichte sind.

Fritz: Du hast sie nur nachgemacht?
Henk: Ja.

Fritz: Warum hast du dich mit so etwas beschäftigt? Warum nicht etwas Neues schaffen?
Henk: Weil es einfacher ist.

Fritz: Aber ist das dann nicht ein Streich, den du der Öffentlichkeit spielst?
Henk: Nein. Es gibt mir etwas zu tun.

Fritz: Aha.

Fritz: Hast du den Eindruck, dass das Publikum dein Werk missbilligt?
Henk: Nein.

Fritz: Warum nicht?
Henk: Darüber habe ich nicht nachgedacht.

Fritz: Dann ärgert dich das gar nicht?
Henk: Nein.

Fritz: Denkst du, dass man maschinellen Gedichten zu wenig Wertschätzung entgegen bringt?
Henk: Nein.

Fritz: Hast du den Eindruck, dass maschinelle Gedichte gewissermaßen den Punkt erreicht haben, an dem sie sich wiederholen?
Henk: Ja.

Fritz: Denkst du, du solltest dich davon lossagen maschinelle Gedichte zu produzieren?
Henk: Nein.

Fritz: Du machst also einfach weiter?
Henk: Ja.

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